Bauvorhaben benötigt eine solide Vorbereitung

Jedes Bauvorhaben benötigt eine solide Vorbereitung, die aus einigen Komponenten besteht. Neben der Suche nach dem geeigneten Grundstück und der Planung eines Hauses ist das die richtige Finanzierung. Auch wer eine bestehende Immobilie erwirbt, benötigt Informationen über die exakte Bewertung, ohne die eine Bank das Objekt nicht finanziert.Für die Bewertung gibt es feste Maßstäbe, die sich nach der Lage des Objektes, der Grundstücksgröße, der Wohnfläche und dem Zustand richten. Darüber hinaus sind weitere Details zu beachten, die zu einer Immobilienfinanzierung dazugehören.

Zunächst entstehen über den Erwerb hinaus gewisse Nebenkosten. Diese richten sich der finanzierenden Bank, da unterschiedliche Bearbeitungskosten entstehen (teilweise gar keine) und dem zu finanzierenden Objekt. Maklerprovision können etwa 3,5%  bis 7% des Kaufpreises betragen, werden jedoch meist verhandelt. Notar-und Grundbuchkosten betragen etwa 1,5%, die Grunderwerbssteuer rund 3,5%. Hinzu kommen oft Bereitstellungszinsen für den Kredit, Teilauszahlungszuschläge und Zwischenfinanzierungskosten.
Die meisten Banken finanzieren eine Immobilie ab einer gewissen Mindestdarlehenssumme, die unterschiedlich ausfällt, wobei 25.000,- € ein Richtwert sind. Bei kleineren Summen kann ein unbesicherter Ratenkredit aufgenommen werden, wodurch der Eintrag der Bank in die erste Abteilung des Grundbuches entfällt, was überdies Notarkosten spart. Zudem erlauben diese Kredite oft kostenlose Sondertilgungen, die jederzeit möglich sind.

Wenn verschiedene Angebote für die Finanzierung eingeholt werden, sind diese nur bei identischen Angaben zum Vorhaben – also dem Immobilienerwerb oder Bauvorhaben – seriös zu vergleichen. Zu diesen Angaben gehören die Darlehenshöhe, die Zinsbindungsfrist, die Tilgungshöhe und mögliche Sondertilgungen. Der effektive Zins ist ein wesentliches, aber nicht das einzige Kriterium. Zusätzliche Kosten und Bankgebühren sowie die zum Ende der Zinsbindung verbleibende Restschuld sind ebenso bedeutsam. Eine Finanzierungsanfrage wird ohnehin unverbindlich gestellt und kann daher an mehrere Anbieter gerichtet werden, zudem ist ein Online-Vergleich vorab sehr aussagekräftig.

Für den Immobilienerwerb gibt es verschiedene Darlehensmöglichkeiten. Bei einem Neubau zählt zu den Klassikern der Bausparvertrag, der umfangreich staatlich gefördert wird und auch kurzfristig vor Erwerb erst abgeschlossen werden kann, um in den Genuss der Förderungen zu kommen. Dabei wird die Ansparsumme über ein zweites Darlehen finanziert. Das Hypothekendarlehen selbst wird meist als Annuitätendarlehen vergeben, wobei allmählich der Anteil der Tilgung steigt und der Anteil der Zinszahlungen innerhalb der Raten sinkt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.