Bei welcher Bank bekommt man gleich einen Dispo?

Im täglichen Umgang mit Geld kann es immer wieder einmal vorkommen, dass am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist und nicht andersherum – wie es ja eigentlich sein sollte. Die Gründe für eine solche Entwicklung sind dabei vom Mensch zu Mensch vollkommen unterschiedlich. Mal ist es so, dass die Waschmaschine oder das Auto kaputt gegangen ist und ein anderes Mal war einfach der Jahresurlaub teurer als gedacht oder es wurde schlicht und ergreifend zu viel Geld ausgegeben.

In einem solchen Fall ist es besonders angenehm, wenn man bei seiner Bank einen gewissen Rahmen als Dispositionskredit eingeräumt bekommt. Bei einem solchen Dispositionskredit handelt es sich um die Möglichkeit, sein Konto auch über die Nullgrenze hinaus zu belasten. Für den geliehenen Geldbetrag bezahlt man dann zwar Zinsen, bei einigen Banken sind diese jedoch einigermaßen niedrig und gut zu bezahlen.

Grundsätzlich stellt sich jedoch die Frage, bei welcher Bank man eigentlich gleich einen Dispo bekommt, also schon bei der Kontoeröffnung?

Nun, eigentlich ist es so, dass man bei jeder Bank einen Dispokredit schon bei der Kontoeröffnung bekommen kann. Voraussetzung für die Gewährung eines Dispositionskredites ist jedoch, dass man über ein regelmäßiges Einkommen verfügt. Nur wer einen regelmäßigen Gehaltseingang auf seinem Konto nachweisen kann, der kann auch einen Dispo erhalten. Bei einigen Banken werden diese Grundsätze allerdings wesentlich strikter ausgelegt als bei anderen und so kann man natürlich bei verschiedenen Banken anfragen und schauen, wo man die besten Konditionen für seinen Dispositionskredit bekommt.

Sehr strittig ist auch die Höhe des gewährten Dispo, denn einige Banken geben 2, andere 3 und andere sogar 4 Monatsnettogehälter als Dispo. Oft ist es auch so, dass man von einer Bank zu einer anderen wechselt und wenn man dies tut, dann kann man natürlich auch versuchen, seinen Dispo, so wie man ihn aktuell hat, bei der neuen Bank auch wieder zu erhalten.

Voraussetzung für die Gewährung eines Dispositionskredites ist jedoch neben einem regelmäßigen, ausreichend hohen Nettoeinkommen auch eine positive Schufa-Auskunft. Zwar muss die Schufa nicht 100% top sein, es dürfen jedoch auf keinen Fall negative Aspekte bei der Schufa zu sehen sein, denn dies würde sofort zu einer Ablehnung des beantragen Dispositionskredites führen.
Auf jeden Fall sollten Kunden jedoch darauf achten, dass die Zinsen für ihren Dispo nicht zu hoch ausfallen. Wer hier die Zinsen verschiedener Anbieter miteinander vergleicht, wird schnell feststellen, dass diese in höchstem Maße unterschiedlich hoch sind. Wer hier ein wenig vergleicht, kann unter Umständen sehr viel Geld bei seinem Dispo einsparen.

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