Mit einem Bildungskredit sollen die finanziellen Aufwendungen während des Studiums teilfinanziert werden

Mit einem Bildungskredit sollen die finanziellen Aufwendungen während des Studiums teilfinanziert werden. Bildungskredite werden von vielen Kreditinstituten angeboten, wobei die Kreditkonditionen allesamt verbraucherfreundlich im Sinne der Studierenden sind. Dazu gehören ein niedriger Effektivzinssatz, moderate Rückzahlungsraten sowie ein Hinausschieben des Tilgungsbeginns bis zum erfolgreichen Ende des Studiums.

Bildungskredite werden wahlweise in Raten oder Einmalbeträgen gezahlt, und ihre Höhe reicht vom vierstelligen bis hin zum niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Sofern Bildungskredite von Banken und Sparkassen vergeben werden, die Geschäftspartner der Schufa, der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung sind, wird bei der Bonitätsprüfung des Antragstellers die Schufa eingesehen, und der gewährte Bildungskredit wird anschließend auch in die Schufa eingetragen.

Im Grunde genommen ist der Bildungskredit für den Kreditgeber ein Kredit wie jeder andere auch. Er verleiht Geld, wobei der Zinsgewinn geringer ist als bei einem normalen, üblichen Kredit. Das ändert aber nichts an dem Kreditausfallrisiko, dass der Bildungskredit letztendlich gar nicht, nur teilweise oder unpünktlich zurückgezahlt wird. Insofern sollte sich der Kreditsuchende für einen Bildungskredit ohne Schufa direkt an diejenigen Kreditinstitute wenden, die bei ihrer Bonitätsprüfung auf die Schufa-Einsicht verzichten. Konsequenterweise lassen sie anschließend den genehmigten Kredit auch nicht in die Datenbank der Schufa eintragen. In den meisten Fällen sind diese deutschen Direktbanken oder Onlinebanken keine Geschäftspartner der Schufa. Sie orientieren sich bei ihrer Bonitätsprüfung für den Bildungskredit an anderen Kriterien als dem in der Schufa vermerkten Ausgabenverhalten des Antragstellers.

Den Kreditinstituten ist bewusst, dass die meisten Studenten über kein eigenes regelmäßiges Einkommen verfügen können. Sie erhalten Transferleistungen oder finanzielle Unterstützung aus ihrem Elternhaus, und der verbleibende Bedarf wird durch Jobben aufgestockt, oder eben durch einen Bildungskredit, mit dem sowohl laufende als auch einmalige Ausgaben finanziert werden können.

Bei einem Bildungskredit ohne Schufa wird vielfach auf die Möglichkeit einer Bürgschaft zurückgegriffen. Beispielsweise durch ein enges Familienmitglied, den Taufpaten, oder einen näheren Verwandten. Das Kreditinstitut, also die deutsche oder auch ausländische Onlinebank, reduziert auf diese Weise sein Kreditausfallrisiko auf ein Minimum. Durch den Bürgschaftsvertrag ist die Kredittilgung weitgehend gesichert, und der Studierende erhält den Bildungskredit ohne Schufa ausbezahlt.

Der Bildungskredit ohne Schufa kann auch für die berufliche Zukunft bedeutsam sein. Was nicht in der Schufa steht, kann von denjenigen, die sich an den dortigen Einträgen orientieren, nicht eingesehen werden. Da jede Bewertung individuell und subjektiv ist, muss es nicht immer nur zum Vorteil sein, wenn alle geschäftlichen und vertraglichen Bindungen mit Banken, Sparkassen oder Firmen für jeden, der die Schufa einsehen kann oder darf, präsent sind. Ein Bildungskredit ohne Schufa muss also nicht in jedem Fall ein Ausweg sein. Es kann im Gegenteil absichtlich und geplant sein, einen Weg zu wählen, ohne dass diese Geschäftsverbindung transparent und für zukünftige andere Kreditgeber jederzeit sichtbar ist.

Man könnte auch sagen, dass der Bildungskredit ohne Schufa ein Stück persönliche Freiheit bewahrt!

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