Die zweite Alternative ist ein Internet Anschluss mit DSL. Und das auch ohne Schufa

Nicht jeder ist mit einer „reinen und sauberen“ Schufa gesegnet. Schon ein einzelner negativer Eintrag, welcher beispielsweise durch eine Verzögerung bei der Rückzahlung einer Ratenvereinbarung entstehen kann, hat fatale Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der betreffenden Person. Und nicht nur das. Auch solch lapidare Dinge wie ein Telefon- oder Internetvertrag sind mit einem negativen Schufaeintrag nicht mehr möglich.

Denn bekanntlich wird hier vor Vertragsabschluss immer eine Schufaabfrage eingeholt. Ist diese negativ, sehen sich die Anbieter nicht in der Lage, einen Internetanschluss auf Vertragsbasis bereitzustellen. Zu groß ist für sie die Gefahr, dass der Kunde die monatlichen Beträge nicht pünktlich bezahlen kann und es dadurch vielleicht sogar zu Streitigkeiten kommt. Schließlich beläuft sich ein Vertrag für einen Internetanschluss in der Regel auf zwei Jahre. Doch was passiert, wenn man ihn trotz alledem benötigt? Den Internetzugang? Hat man da überhaupt eine Chance?

Man hat. Und das sogar auf recht vielfältige Art und Weise. So besteht die Möglichkeit, einen Internet Stick zu nutzen. Diesen gibt es ohne Vertragsbindung und somit auch ohne vorherige Schufaabfrage. Anbieter sind hierbei die großen Telefongesellschaften. Die Geschwindigkeit beim Surfen im Internet mit dem Stick ist zwar nicht so schnell, wie bei einem DSL Anschluss. Allerdings hat der Stick den Vorteil, dass man ihn überall mit hinnehmen kann. Will man sich beispielsweise mit dem Laptop in ein Café setzen und dort ein wenig surfen oder arbeiten, so ist das mit dem Stick kein Problem. Er funktioniert Deutschlandweit und ist nicht auf eine Wohnung oder ähnliches beschränkt. Möchte oder kann man ihn aus finanziellen Gründen einmal nicht nutzen, so packt man ihn beiseite und er kostet auch kein Geld. Aufladen kann man solche Sticks genauso wie Prepaid Handys. Man kauft im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Fachhandel die entsprechende Summe und gibt dann ganz einfach die Nummer zum Aufladen ein. Schon kann es losgehen – mit dem Surfen im World Wide Web.

Die zweite Alternative ist ein Internet Anschluss mit DSL. Und das auch ohne Schufa. Dabei handelt es sich um einen normalen Internetzugang, welcher allerdings im Voraus bezahlt werden muss. Die Anbieter arbeiten hier nicht auf Basis einer Rechnung, sondern mit Hilfe der Vorkasse. So muss immer bereits im Vorfeld eine ausreichende Summe an Geld auf das Kundenkonto überwiesen werden. Ist dies geschehen, kann der normale Internetzugang genutzt werden. Fehlt es am entsprechenden Geld, so wird der Zugang gesperrt. Nachteil hier: Wenn der Zugang gesperrt wird, muss man immer wieder eine Sperr- und Entsperrungsgebühr zahlen. Passt man hier also nicht genügend auf und hält sein Kundenkonto immer im positiven Bereich, kann das schnell recht teuer werden. Zweiter Nachteil: Nicht alle Internetanbieter bieten diesen Service an. Man muss sich also im Vorfeld recht genau erkundigen, wo und wie das möglich ist.

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