Kredit bei der Hausbank abgelehnt – was tun?

Die meisten Verbraucher wenden sich mit ihrem Kreditwunsch in der Regel zuerst an ihre Hausbank. Der Hintergrund liegt darin, dass die eigene Bank ihre Kunden kennt, über die Einnahmen und Ausgaben sowie über die allgemeine, individuelle Situation am besten Bescheid weiß. Die Kreditsuchenden hingegen gehen davon aus, dass sie dort mit Sicherheit ihre Kreditanfrage bewilligt bekommen, wenn sie über ein regelmäßiges Einkommen verfügen. Aber häufig ist dies in der heutigen Zeit keineswegs so. Die Gründe für eine Ablehnung, welche vielseitig sein können, kennen die persönlichen Bankberater oftmals noch nicht einmal selber. Zum einen besteht bei den Banken ein internes Scoring, welches einer der Ablehnungsgründe sein kann. Zum anderen kann selbst das individuelle Budget, welches sich aus den Einnahmen und Ausgaben ergibt, aus der Sicht des Kreditinstituts nicht ausreichend sein. Auch wenn der Verbraucher zweifelsohne mit seinem Geld haushalten kann, so wird jedoch eine feste Pauschale angesetzt, die im Regelfall nach oben hin abweicht. Selbst das ist häufig einer der Gründe für die Ablehnung.

Jedoch lohnt es sich, bei einer Ablehnung des Kreditwunschs durch die eigene Hausbank, eine andere Bank zu befragen. Allerdings darf dazu selbstverständlich kein negativer Eintrag in der Schufa vorhanden sein, dann wird auch dort in jedem Fall dem Wunsch nicht entsprochen. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist, sind Direktbanken oder spezialisierte Kreditbanken vielfach eher dazu geneigt, eine Zusage für einen Kredit geben zu können. Des weiteren könnte sich eine dortige Aufnahme für den Kunden selbst aus Sicht der Zinsen als lohnend herausstellen, denn diese liegen nicht selten noch unter dem Zinsniveau der eigenen Hausbank.

Wenn allerdings die Ablehnung durch einen negativen Eintrag in der Schufa erfolgte, hilft lediglich, einen Kredit ohne Schufa aufzunehmen. Diese werden im Regelfall von den Schweizer Banken bis zu einer Höhe von 3.500 Euro ausgegeben. Hier zählt zur Grundvoraussetzung, dass ein geregeltes Einkommen in ausreichender Höhe vorhanden sein muss. Erhältlich ist dieser bei zahlreichen Kreditmaklern, die mit den jeweiligen Instituten zusammenarbeiten. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn besonders auf diesem Sektor tummeln sich zahlreiche schwarze Schafe, die vorab eine Bearbeitungsgebühr verlangen. Eine Vergabe erfolgt nach der Bezahlung jedoch nicht. Eine weitere Alternative kann ebenfalls sein, Verwandte um das gewünschte Darlehen zu bitten. Der Vorteil darin liegt, dass entweder keine oder nur sehr niedrige Zinsen für die Summe gezahlt werden müssen. Noch verhältnismäßig neu ist der Markt der Privatkredite, die von fremden Personen angeboten werden. Aber auch hier ist ein festes Einkommen eine Grundvoraussetzung.

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