Was aber ist dann anders bei einem Handy ohne Schufa?

Ein eigenes Handy ist heute keinesfalls mehr nur ein Statussymbol. Vielmehr ist es eine Notwendigkeit und wenn Sie auch zu den Leuten gehören, die neben einem dienstlichen auch ein privates Handy haben, dann sind Sie auch hier keineswegs in der Minderheit. Nicht selten besitzen Verbraucher drei oder mehr Handys und sogar Kinder werden von ihren Eltern mit einem Telefon ausgestattet.

Insofern ist es auch verständlich, dass die Preise für Handys bzw. die Verbindungsentgelte seitens der Mobilfunkbetreiber immer weiter gesunken sind und dass Ihnen die Mobilfunkanbieter neben einem Vertragshandy auch ein so genanntes schufafreies Handy anbieten.
Auf den ersten Blick werden Sie gar nicht einmal erkennen, um welche Vertragsart es sich dann handelt. Denn auch bei einem schufafreien Handy können Sie ein topaktuelles Modell erwerben und die Gebühren für das Telefonieren sind angesichts der großen Konkurrenz der Mobilfunkanbieter untereinander gesunken.

Was aber ist dann anders bei einem Handy ohne Schufa bzw. welche Unterschiede gibt es zu einem Vertragshandy?
Der wesentliche Unterschied zu einem Vertragshandy besteht darin, dass Sie bei einem Handy ohne Schufa zuvor eine so genannte Prepaid-Karte kaufen müssen. Insofern sind Sie der Handelnde und das Mobilfunkunternehmen kontaktiert nicht die Schufa um von dort das OK für einen Handyverkauf zu bekommen. Nach Aktivierung können Sie dann mit Ihrem Handy so lange telefonieren, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Insofern haben Sie durch ein solches Prepaid-Handy auch eine volle Kontrolle über Ihre Auslagen und müssen keine Angst vor einer überhöhten Handy-Rechnung haben, die nicht selten Auslöser für einen negativen Schufa-Eintrag ist. Ist das Guthaben aufgebraucht, müssen Sie eine neue Karte kaufen und können erst dann wieder telefonieren. Gerade in Zeiten, in denen nicht wenige Verbraucher ihren Überblick über ihre Ein- und Ausgaben zu verlieren scheinen, ist ein Prepaid-Handy eine ideale Ergänzung zu den Vertragshandys. Allerdings sollten Sie beizeiten eine neue Guthabenkarte kaufen, sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie ein Telefonat plötzlich nicht mehr fortführen können,

Dabei sind Sie bei einem Handy ohne Schufa nicht einmal an ein bestimmtes Mobilfunkunternehmen gebunden. Haben Sie Ihr Guthaben abtelefoniert, können Sie frei entscheiden, von welchem Anbieter Sie Ihre neue Prepaid-Karte erwerben.

Wie eingangs bereits erwähnt, kann niemand anhand Ihres Handys erkennen, für was für eine Vertragsart Sie sich beim Kauf entschieden haben. Prepaid-Handys sind heute genauso topaktuell wie Vertragshandys, wenngleich das Telefon an sich beim Kauf teurer ist, da es eben nicht durch einen Mobilfunkvertrag subventioniert wird. Und die Kosten für ein schufafreies Handy sind mitunter auch günstiger. Denken Sie nur an die Grundgebühr, die Sie einsparen. Und die Verbindungsentgelte unterscheiden sich auch nicht wesentlich, sodass Sie bei einem Handy ohne Schufa ein vollwertiges Telefon zum Telefonieren bekommen.

Wenn Sie in nächster Zeit mit dem Gedanken spielen, ein neues Handy zu kaufen, dann sollten Sie ein Prepaid-Handy als lohnende Alternative in die engere Wahl nehmen.

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